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UNO-Einsatz in Syrien kommt langsam voran

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UNO-Einsatz in Syrien kommt langsam voran

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Der Einsatz der UNO-Beobachter in Syrien kommt langsam voran. Bisher sind zwei Dutzend Beobachter in dem Land stationiert. Das ganze Kontingent von dreihundert Beobachtern soll nun schon Ende dieses Monats eingetroffen sein. Allerdings hat die UNO Schwierigkeiten, diese Anzahl qualifizierter Beobachter zusammenzubekommen.

Die bisherigen Beobachter stellen zumindest fest, dass weiterhin gegen den Waffenstillstand verstoßen wird. Diese Verstöße gebe es aber wohl auf beiden Seiten, sagt Hervé Ladsous, der UNO-Verantwortliche für die Friedenseinsätze. In welchem Verhältnis, könne man nicht sagen. Dafür sei es noch zu früh: Schließlich habe man erst eine begrenzte Zahl von Beobachtern an einer begrenzten Zahl von Orten.

In drei Fällen hat Syrien Beobachtern die Einreise verweigert. Woher die Beobachter stammten, ist nicht bekannt: Syrien hatte aber schon früher angekündigt, es wolle keine Beobachter ins Land lassen, deren Herkunftsstaaten die Opposition unterstützen.