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Atom-Gespräche: Charme-Offensive aus Teheran

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Atom-Gespräche: Charme-Offensive aus Teheran

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“Wir hoffen, dass nach Bagdad bald konstruktive Schritte möglich sind, sagt Irans Vizepräsident Mohammad Reza Rahimi. Teheran sei optimistisch, was die 5+1-Gespräche angeht, flirtet der stellvertrende Außenminister Mohammad Mehdi Akhoundzadeh – vor der nächsten Runde der Atomgespräche zwischen dem Iran und den ständigen Mitgliedern des Weltsicherheitsrats plus Deutschland versucht der Iran, gut Wetter zu machen.

Die neuen Gespräche mit Teheran in drei Wochen in Bagdad gelten als letzte Chance, mögliche
Militärschläge gegen Atomanlagen im Iran abzuwenden. Die Gespräche waren nach mehr als einem Jahr Sendepause Mitte April in Istanbul wieder in Gang gekommen.

Ihre verbunkerten Positionen haben die Verhandler bisher nicht verlassen:

- Die Aufhebung der Sanktionen ist das mindeste, was wir von den Gesprächen in Bagdad erwarten, so ein enger Vertrauter des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei, der Abgeordnete Gholam-Ali Hadad-Adel, ganz abgesehen von

- der friedlichen Nutzung der Atomkraft.

Die 5+1-Verhandler pochen vor allem auf

- einem Zugang zu wichtigen Nuklearanlagen für
die Kontrolleure der Atomenergiebehörde IAEA, vor allem zur Militäranlage Parchin in der Nähe Teherans.

Das soll Mitte Mai in Wien besprochen werden.

mit AFP, Fars News Agency, Reuters, dpa