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"Historische Abstimmung" über YPF-Verstaatlichung

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"Historische Abstimmung" über YPF-Verstaatlichung

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Es ist eine Abstimmung mit reichlich Zündstoff. Nach dem Senat und begleitet von einer regelrechten Werbekampagne, soll jetzt auch die Abgeordnetenkammer in Buenos Aires der Verstaatlichung des Energieunternehmens YPF zustimmen.

Das ganze Vorhaben hat eine internationale Dimension. Immerhin ist YPF ein Tochterunternehmen des spanischen Ölkonzerns Repsol. Und der wehrt sich gegen die geplante Verstaatlichung. In Buenos Aires hat sich allerdings nur eine konservative Oppositionspartei gegen diesen Schritt ausgesprochen. Die Mehrheit ist dafür.

Der Abgeordnete Fernando Sabatella: “Wir sind sehr froh, das ist eine historische Sitzung und sehr wichtige Debatte, denn der Staat gewinnt so seine Rolle zurück als Garant dafür, dass die natürlichen Rohstoffe dem Wohle unseres Landes dienen.”

Staatschefin Cristina Fernández hatte die Enteignung damit begründet, dass YPF, die immerhin größte Erdölfirma Argentiniens, zu wenig investiere. Die spanische Regierung hat als Reaktion die Einfuhr von Biodiesel aus Argentinien eingeschränkt.