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Neue Gewalt und Todesopfer vor Wahl in Syrien

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Neue Gewalt und Todesopfer vor Wahl in Syrien

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Am Tag vor der Parlamentswahl in Syrien haben Aktivisten und Bewohner der Stadt Deir ez-Zor von Kämpfen zwischen Aufständischen und der Armee berichtet.

Über Opfer wurde vorerst nichts bekannt, die Lage vor Ort sei unübersichtlich, so Augenzeugen.

Das Blutvergießen in Syrien war bereits am Samstag ungeachtet des UN-Friedensplans weitergegangen, bei offenbar von Rebellen begangenenen Anschlägen in Aleppo und Damaskus hatte es mehrere Todesopfer gegeben.

“Wir wissen nicht, wer hier auf uns schießt”, so ein Bewohner einer Grenzstadt zum Libanon beim Besuch von UN-Blauhelmen. “Sind es die Truppen von Assad oder die Rebellen? Wir haben keine Ahnung.”

Die Wahl am Montag wird von der Opposition boykottiert, die sie, so wörtlich, als “Farce” bezeichnet.

15 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, 250 Abgeordnete zu bestimmen.