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Iran-Ölembargo: USA zeigen Indien die Daumenschrauben

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Iran-Ölembargo: USA zeigen Indien die Daumenschrauben

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US-Außenministerin Hillary Clinton hat Indien aufgefordert, dem Iran noch weniger Öl abzukaufen. Wenn nicht, könne man Neu Delhi vielleicht nicht nochmal für zwei Monate von Finanzsanktionen ausnehmen.

Im Konflikt um das Atomprogramm Teherans ist Indien gegen schärfere Sanktionen.

Nach Medienberichten importiert das Land noch etwas mehr als neun Prozent seines Öls aus dem Iran. Vor knapp zwei Jahren waren es noch zwölf Prozent.

US-Außenministerin Hillary Clinton:

“Iran wäre nicht an den Verhandlungstisch gekommen ohne Sanktionen und Druck. Wir glauben nicht, dass der Iran die Frage friedlich löst, wenn der Druck nachlässt. Also fordern wir Indien, China, Japan, die Länder in Europa – die wichtígsten Käufer von iranischem Öl – auf, ihre Nachfrage zurückzudrehen. Der Iran soll unter Druck bleiben.”

Die USA, Israel und ihre Verbündeten werfen dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben. Seit 2007 verhängen sie immer striktere Strafmaßnahmen gegen das Land.

mit Reuters, dpa