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Koalition zerbrochen: Israel wählt am 4. September


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Koalition zerbrochen: Israel wählt am 4. September

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat vorgezogene Neuwahlen angekündigt. Ursprünglich hätten die Wahlen erst kommendes Jahr abgehalten werden müssen.
Netanjahus rechtsorientierte Koalition war eine der stabilsten Regierungen seit Jahrzehnten. Sie zerbrach am Streit über Befreiung Ultraorthodoxer Juden vom Wehrdienst.

Ein Teil der derzeitigen Regierungskoalition strebt an, dass künftig auch orthodoxe Juden zum Militärdienst verpflichtet werden sollen. Insbesondere die säkulare Partei “Unser Haus Israel” von Außenminister Avigdor Lieberman lehnt die bisherige Ausnahmeregelung für orthodoxe Juden ab. Auch Netanjahu befürwortet deren Abschaffung, trifft damit aber bei seinem anderen Koalitionspartner, der ultraorthodoxen Schas-Partei, auf Widerstand.

Netanjahu will einen allzu langen Wahlkampf vermeiden. Am 4. September soll gewählt.

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