Eilmeldung

Eilmeldung

Merkel: Fiskalpakt wird nicht neu verhandelt

Sie lesen gerade:

Merkel: Fiskalpakt wird nicht neu verhandelt

Schriftgrösse Aa Aa

Der Sozialist Francois Hollande löst den konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy an der Spitze Frankreichs ab. Hollande gewann am Sonntag die Präsidentschaftswahl mit 51,62 Prozent der Stimmen.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagte, Hollande werde in Berlin mit offenen Armen empfangen werden. Sie erklärte, dass sie mit Hollande schnell zu einem guten Arbeitsverhältnis kommen wolle.

Dennoch betonte Merkel, Nachverhandlungen zum europäischen Fiskalpakt, wie von Hollande während des Wahlkampfs verlangt, lehne sie ab.

“Das geht einfach nicht”, sagte Merkel am Montag in Berlin. “Der Fiskalpakt ist beschlossen und muss jetzt weiterbearbeitet werden.” Die zwischen 25
EU-Ländern geschlossenen Vereinbarungen stünden nicht zur Disposition.

Wenn Frankreich jetzt anfange, so die Kanzlerin weiter, wären die Griechen die nächsten, die auch noch einmal neu verhandeln wollten. Auch in Griechenland war am Sonntag gewählt worden. Hier wurden die zwei großen Parteien von den Wählern abgestraft. Kleinere rechts- und linksextreme Parteien schafften es ins Parlament.