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Ölpreise nehmen Talfahrt auf

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Ölpreise nehmen Talfahrt auf

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Die Ölpreise haben ihren jüngsten Rückgang fortgesetzt. Das Barrel der Nordsee-Sorte Brent notierte in London bei 110 Dollar, das waren drei Dollar weniger als am Vortag. Damit blieb der Preis deutlich unter seinem Jahreshöchststand im März von 126 Dollar, aber höher als zu Jahresbeginn, als Brent mit 107 Dollar gehandelt wurde. US-Rohöl der Texas-Sorte WTI ging auf 96 Dollar zurück.

Für den jüngsten Preisdruck hatten Berichte der Ölexportländer gesorgt, wonach die Produktion angehoben wurde. Dies erklärte etwa Saudi-Arabien, einer der größten Ölförderer der Welt.

Die Wahlergebnisse aus Griechenland und Frankreich hatten zudem für neue Unsicherheit in der europäischen Schuldenkrise gesorgt und die Risikofreude an den Finanzmärkten gedämpft.

Außerdem teilten die US-Behörden mit, die Lagerbestände seien so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. Die Entspannung an der Preisfront könnte also weiter anhalten.