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Bombe in Syrien neben UN-Beobachtern explodiert

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Bombe in Syrien neben UN-Beobachtern explodiert

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Deserteure haben in Syrien in unmittelbarer Nähe eines Fahrzeugs der UN-Militärbeobachter einen Sprengsatz gezündet. Die Bombe galt einem Fahrzeug der Regierungstruppen. Sie verletzte nach Angaben syrischer Medien sechs Soldaten. Die Militärbeobachter blieben bei der Attacke in der Provinz Daraa unverletzt, teilte in Genf der Sprecher des Syrien-Sondergesandten Kofi Annan mit. Unter ihnen war auch der Leiter der Beobachtermission der Vereinten Nationen, der norwegische Generalmajor Robert Mood.

Er sagte, es sei notwendig, dass jede Form von Gewalt aufhöre, das sei ein schlimmes Beispiel für die Gewalt gewesen, die das syrische Volk zu erleiden habe.

Die Vereinten Nationen wollen bis zu 300 Militär-Beobachter zur Überwachung der Waffenruhe nach Syrien schicken. Derzeit sind dort etwa 70 unbewaffnete Militärs im Einsatz. Möglicherweise will sich auch Deutschland mit bis zu zehn Bundeswehrexperten an der Mission beteiligen. Eine Entscheidung über eine personelle Beteiligung sei aber noch nicht gefallen, hiess es im Auswärtigen Amt.