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Gewalt in Syrien erreicht Höhepunkt


Syrien

Gewalt in Syrien erreicht Höhepunkt

Das Al Kazzaz-Viertel im Süden von Damaskus erinnert an ein Trümmerfeld. Die Doppelanschläge zerstörten zahlreiche Gebäude, darunter auch das berüchtigte Palästina-Verhörgefängnis. Viele politische Gefangene wurden dort gefoltert. Die Menschen erwischte der Sprengstoffanschlag im morgendlichen Berufsverkehr.

Euronews-Korrespondent Bora Bayraktar in Damaskus: “Hinter mir stehen 20 bis 25 völlig ausgebrannte Fahrzeuge. In ihnen stecken verkohlte Leichen, sie sind unmöglich zu identifizieren. Ein Haufen Asche. Bei einigen ist nichts übrig geblieben. Kurz nach der Explosion wurden die Straßen, die hier hinführen, abgesperrt. Mit Hubschraubern wird die Gegend gründlich abgesucht.”

Die Opposition beschuldigte die Assad-Regierung, den Anschlag angezettelt zu haben, um ihn Regimegegnern anzuhängen. Für syrische Behörden trägt der Doppelanschlag die Handschrift von Al Kaida und erinnere an Irak und Afghanistan.

Erst gestern hatte es einen Anschlag auf die Beobachtermission der Vereinten Nationen gegeben.

Seit Beginn der Revolte im März vergangenen Jahres sind UN-Schätzungen zu folge mindestens 9000 Menschen getötet worden. Ein Ende des Blutvergießens ist nicht Sicht.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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