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UN verurteilen Anschlag gegen syrische Beobachtermission scharf

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UN verurteilen Anschlag gegen syrische Beobachtermission scharf

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Die UN-Beobachter in Syrien stehen unter Druck. Einen Tag nach dem Anschlag auf die Beobachtermission haben zahlreiche UN-Mitarbeiter die Tat scharf verurteilt. Derzeit befinden sich rund 70 UN-Beobachter in Syrien, die den seit dem 12. April geltenden fragilen Waffenstillstand überwachen sollen. “Das ist ein schrecklicher und sehr bedauerlicher Akt der Gewalt”, sagte der Leiter der Beobachtermission Robert Mood. “Meine Botschaft an alle, die hinter solchen Gewalttaten stecken, lautet, dass Gewalt kein einziges Problem lösen kann.”

Bei der Explosion nahe einem UN-Fahrzeug in der Provinz Daraa wurden sechs syrische Soldaten verletzt. Wenig später traf eine Granate ein Haus, in dem sich die Beobachter kurz zuvor aufgehalten hatten. Robert Mood sprach gleich nach dem Anschlag von einem schlimmen Beispiel für die Gewalt, die das syrische Volk zu erleiden habe. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon stellte gar die Zukunft der Mission in Frage. Deutschland erwägt dennoch, sich zu beteiligen, eine definitive Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.