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Erste Absturzopfer in Indonesien geborgen

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Erste Absturzopfer in Indonesien geborgen

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Im nur schwer zugänglichen Dschungel Indonesiens haben Rettungskräfte mit der Bergung der Absturzopfer der russischen Suchoi Superjet begonnen. Das Flugzeug war am Mittwoch bei einem Schauflug für mögliche Kaufinteressenten über Indonesien abgestürzt. Über die Ursache wird weiterhin gerätselt.

Knapp fünfzig Menschen waren an Bord, wobei die russischen und indonesischen Angaben unterschiedlich sind. Keiner von ihnen überlebte das Unglück. Für die Bergungskräfte ist nicht nur die Absturzstelle am Abhang eines Vulkans schwer zu erreichen – sie haben nach eigenen Angaben auch nur wenig Zeit, da das Gebiet nachmittags im Nebel liege.

Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono begab sich zum Flughafen Halim, an dem die Angehörigen auf die ersten rücktransportierten Leichen warteten.

Er habe mit dem russischen Präsidenten gesprochen, erklärte er, man sei sehr bestürzt und habe enge Zusammenarbeit beim Informationsaustausch und den Ermittlungen zum Unfall vereinbart.

Russische Experten trafen in Jakarta ein, um ihre indonesischen Kollegen bei der Klärung der Absturzursache zu unterstützen.

In Russland wurden Strafermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften eingeleitet. Unklar ist weiterhin, warum der Pilot kurz vor dem Absturz in der bergigen Gegend auf Sinkflug ging.