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Mahnwache für mindestens 55 Anschlagstote in Syrien

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Mahnwache für mindestens 55 Anschlagstote in Syrien

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Mit einer Mahnwache haben syrische Regierungsanhänger im Zentrum der Hauptstadt Damaskus die verheerenden Anschläge des Tages verurteilt. Bei den zwei Selbstmordattentaten wurden am Donnerstag mindestens 55 Menschen getötet und hunderte verletzt. Es war der blutigste Zwischenfall seit Beginn des Auftstands gegen Präsident Ashar al-Assad vor 14 Monaten. Bisher bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Westliche Geheimdienste vermuten aber eine Gruppe der Al-Kaida dahinter.

US-Verteidigungsminister Leon Panetta erklärte:
“Uns liegen Hinweise darauf vor, dass Al-Qaida-Leute in Syrien aktiv sind. Allerdings verfügen wir über zu wenig nachrichtendientsliche Informationen zu ihren genauen Aktivitäten. Daher können wir nicht genau sagen, was sie tun oder nicht tun.” Die Selbstmordattentäter hatten ihre mit Sprengstoff gefüllten Autos vor einem Geheimdienstgebäude zur Explosion gebracht. Die Taten wurden international verurteilt. Die USA forderten das Assad- Regime erneut auf, dem UN-Friedensplan zuzustimmen.