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Türkische Reporter in Syrien wieder frei

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Türkische Reporter in Syrien wieder frei

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Ein türkischer Reporter und sein Kameramann sind wieder frei: Die beiden hatten sich über die Grenze nach Syrien geschlichen, um von dort zu berichten. Vor gut zwei Monaten wurden sie aber in der Nähe der Stadt Idlib verschleppt.

Ihre Freilassung kam durch iranische Vermittlung zustande; die beiden Männer sind jetzt in Teheran und sollen möglichst bald in ihre Heimat geflogen werden.

Nach diesem Vorfall zeigt sich Syrien erneut verärgert gegenüber der Türkei: Der Nachbar hat schon vor längerem die einst enge Freundschaft aufgekündigt – wegen der Gewalt, mit der Syriens Machthaber gegen ihre Gegner vorgehen.

Man wolle türkische Medien in Land, aber sie sollten
das wahre Bild zeigen, wünscht sich Syriens Informationsminister Adnan Hassan Machmud. Der türkischen Regierung wirft er vor, sie unterstütze Terroristen und bewaffnete Gruppen, zum Beispiel mit Ausbildungslagern.

Zu den schweren Anschlägen letzte Woche in Syriens Hauptstadt Damaskus hat sich jetzt eine islamistische Gruppe bekannt. Überprüfen lässt sich das nicht.

Inzwischen sind etwa die Hälfte der dreihundert UNO-Beobachter im Land, die den Waffenstillstand zwischen den Machthabern und ihren Gegnern überprüfen sollen. Ende des Monats soll die Stationierung der Beobachter abgeschlossen sein.