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Ukrainische Opposition gibt sich geeint

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Ukrainische Opposition gibt sich geeint

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Bei einem Open-Air-Forum der ukrainischen Opposition in Kiew haben mehr als zweitausend Teilnehmer gegen die Führung von Präsident Janukowitsch protestiert und die Freilassung inhaftierter Oppositioneller gefordert, insbesondere von Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko. Mit dabei deren Tochter Jewgenija.

Der wegen Amtsmissbrauchs verurteilten Timoschenko, die zurzeit wegen eines Bandscheibenleidens im Krankenhaus behandelt wird, droht mittlerweile eine weitere Anklage – diesmal wegen Mordes.

Die Oppositionsparteien präsentierten in Kiew einen Aktionsplan, der Wahlprogramm für die Parlamentswahl im Herbst werden soll.

“Wir kämpfen für ein neues Land, einen neuen Typ politischer Elite, für Verantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht der Regierung, gegen Korruption”, so der Oppositionspolitiker Arseniy Yatseniuk. “Wir denken, dass die Ukraine Teil eines großen Europas sein sollte. Wir werden die Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit der EU ratifizieren, denn wir sind ein proeuropäisches Land.”

Das Resümee unserer Reporterin in Kiew: “Die Opposition verkündet, dass sie eine Reihe gemeinsamer Grundsätze gefunden habe, dank derer sie nicht nur die derzeitige Regierung bei der Wahl schlagen, sondern auch künftig zusammenhalten werde.”