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Keine Regierung = kein Euro oder Griechenlands Gleichung mit mehreren Unbekannten

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Keine Regierung = kein Euro oder Griechenlands Gleichung mit mehreren Unbekannten

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Der ohnehin enge politische Spielraum der Griechen schwindet dahin. Nachdem eine Regierungsbildung zum wiederholten Male gescheitert ist, werden Neuwahlen immer wahrscheinlicher. Damit steht auch die nächste Tranche der EU-Hilfszahlungen auf der Kippe. Und der EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso drohte den Griechen mit dem Rauswurf aus der Eurozone, denn: “Wenn man Mitglied eines Vereins ist …ich spreche nicht von einem bestimmten Land… und die Regeln dieses Vereins nicht befolgt, dann ist es besser, nicht in diesem Verein zu bleiben. Das gilt für jede Organisation, jede Institution, jedes Projekt.”
Noch ist aber nicht alles verloren. Staatsoberhaupt Karolos Papoulias wird am heutigen Sonntag alles daran setzen, ein tragfähiges Bündnis aus konservativer Nea Dimokratia, Sozialisten, der Demokratischen Linken und der radikallinken Syriza zu bilden. Scheitert er, gibt es Neuwahlen und die würde jüngsten Meinungsumfragen zufolge die linke Syriza für sich entscheiden.