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Republikaner Romney spielt die Homo-Karte aus

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Republikaner Romney spielt die Homo-Karte aus

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Mit klaren Aussagen gegen die Schwulenehe hat sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney auf Stimmenfang im evangelikalen Lager gemacht. Im Fernsehprediger-Staat Virginia versuchte der Mormone die Zweifel der Evangelikalen an seiner religiösen Orientierung zu zerstreuen: “Kultur – das woran wir glauben, unsere Werte – das spielt ein große Rolle. Diese Grundprinzipien werden gelegentlich Inhalt demokratischer Auseinandersetzungen. So auch heute die Institution Ehe. Die Ehe ist eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau.”
Romney vermied es, seine eigene Religion zu erwähnen, die von konservativen Christen als Sekte betrachtet wird und unterstrich vielmehr das Recht auf Religionsfreiheit.
Präsident Barack Obama hingegen bekräftigte noch einmal seine vor einigen Tagen gemachte Aussage für die Homoehe und erklärte: “Wir drehen das Rad der Zeit nicht zurück. Wir kehren nicht zu jenen Tagen zurück, als man aus der Armee flog, weil man war wie man war und liebte, wen man liebte. Wir bringen dieses Land vorwärts.” Vergangenen Mittwoch hatte sich Obama erstmals offen für die rechtliche Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe ausgesprochen. Der Vorstoß hatte ihm die Sympathien vieler enttäuschter Wähler zurückgebracht.