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Spaniens Indignados gehen wieder auf die Straße

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Spaniens Indignados gehen wieder auf die Straße

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In Spanien gehen wieder die Indignados auf die Straße, die Empörten. Ein Jahr ist es am Dienstag her, dass ihre Proteste gegen Sparpolitik und Großbanken begannen.

Seit heute und auch die nächsten Tage versammeln sie sich wieder, vor allem auf dem Platz Puerta del Sol im Herzen der Hauptstadt Madrid.

Hier hatten Demonstranten letztes Jahr wochenlang in Zelten ausgeharrt. Daraus ergaben sich ähnliche Bewegungen in der ganzen Welt, die dann unter dem Namen Occupy bekannt wurden.

“Abends gegen viertel neun sind die drei Demonstrationen zur Puerta del Sol gekommen”, berichtet der Euronewsreporter. “An allen Straßen dorthin stehen Polizeiwagen, ebenso am U-Bahn-Ausgang.”

“Unter den Teilnehmern der Kundgebung sind Jung und Alt, die Stimmung ist herzlich. Man sieht Transparente gegen Politiker und Banken wie letztes
Jahr, aber diesmal geht es besonders um die Einsparungen der neuen Regierung im Gesundheits- und im Bildungswesen.”

“Die Organisatoren sagen, sie würden nicht zu einer Besetzung des Platzes aufrufen – sie seien aber auch nicht für das Verhalten der Leute verantwortlich. Es werde jedoch eine Besetzung geben, wenn die Polizei Gewalt einsetze.”

“Die Polizei bleibt aber ruhig, bisher gibt es keine Zwischenfälle.”