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Griechenland und Spanien ziehen Börsen nach unten

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Griechenland und Spanien ziehen Börsen nach unten

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Die erfolglose Regierungsbildung in Athen und eine schwierige Anleiheauktion in Spanien haben den europäischen Börsen zum Wochenauftakt zugesetzt. Frankfurt büßte mehr als zwei Prozent ein, Zürich 1,3 Prozent.

Die Märkte glauben nicht, daß sich die politischen Parteien in Griechenland zu einem nationalen Kraftakt aufraffen werden.

Die politische Großwetterlage dränge also die Realwirtschaft in den Hintergrund.

Neben Griechenland belastete die Börsen auch der spanische Kapitalmarkt. Spanien konnte sich am Vormittag nur zu ungünstigeren Bedingungen refinanzieren.

Die Rendite lag bei knapp drei Prozent im Vergleich zu 2,6 Prozent Mitte April. Die Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen sowie die Prämien für Kreditausfallversicherungen kletterten auf neue Rekordstände.