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Euro-Minister: "Athen muss Verpflichtungen erfüllen"

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Euro-Minister: "Athen muss Verpflichtungen erfüllen"

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In Brüssel haben sich die Euro-Finanzminister zu Beratungen über die Schuldenkrise getroffen. Das Thema Griechenland stand zwar auf der Agenda, Beschlüsse hierzu waren aber nicht geplant. Auch ein möglicher Euro-Austritt der Hellenen war kein Thema. Allerdings machten Griechenlands Euro-Partner klar, dass Athen die getroffenen Vereinbarungen erfüllen müsse.

Luc Frieden, Luxemburgs Finanzminister, sagte dazu: “Es ist sehr schwierig in Griechenland, wir sollten nicht von außen hineindiktieren, was Griechenland zu machen hat. Aber wo wir Geld geliehen haben, müssen natürlich die Bedingungen erfüllt werden, die wir vor einiger Zeit gestellt haben. Wir haben ja nicht ein Abkommen mit einer Regierung, wir haben ein Abkommen mit der hellenischen Republik!”

Nicht nur Griechenland, auch Spanien macht den Euro-Ministern Sorge. Das Land gilt als Wackelkandidat, steckt mitten in der Rezession. Madrids Wirtschaftsminister Luis de Guindos Jurado bekräftigte nun, seine Regierung sei auf dem richtigen Weg: “Was Spanien angeht, so will ich einfach nochmal hervorheben, dass wir alle Maßnahmen ergriffen haben, die wir als angemessen erachten, um wieder ein Wachstum zu erreichen und die spanische Wirtschaft zu stabilisieren.”

euronews-Reporter Charles Salame fasst zusammen: “Griechenland, Spanien und Schulden allerorten. Die Finanzminister müssen bei ihrer Suche nach einer Lösung ein ausgesprochen weites Feld beackern.”