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Italien will nach Anschlägen mehr Sicherheit

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Italien will nach Anschlägen mehr Sicherheit

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Nach einer Häufung von Anschlägen verschärft Italien die Sicherheitsvorkehrungen. Bestimmte Einrichtungen sollen verstärkt bewacht werden, vor allem Gebäude der Steuereinzugsbehörde Equitalia.

Zu einem der Anschläge hat sich – wie schon zu vorherigen Attentaten – eine linksextreme Gruppe bekannt. Überprüfen lassen sich ihre Angaben nicht.

Die Regierung hat für Donnerstag den nationalen Sicherheitsrat einberufen. Nach einem Zeitungsbericht könnte es als Folge für einige hundert Firmen, Einrichtungen und Personen besonderen Schutz geben. Auch über den Einsatz von Soldaten soll gesprochen werden.

Zuletzt waren in der Stadt Livorno auf ein Equitalia-Gebäude Brandsätze geworfen worden, die aber nicht zündeten. Anfang letzter Woche wurde außerdem in Genua der Chef einer Atomfirma angeschossen. Das Unternehmen gehört zum Rüstungskonzern Finmeccanica. In ihrem Bekennerschreiben kündigten die Linksextremen weitere Anschläge an.