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Murdoch-Managerin Rebekah Brooks soll im Medienskandal vor Gericht

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Murdoch-Managerin Rebekah Brooks soll im Medienskandal vor Gericht

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Der früheren Murdoch-Verlagschefin Rebekah Brooks soll wegen der Verwicklung in den britischen Medienskandal der Prozess gemacht werden. Die Journalistin und ihr Ehemann Charlie
Brooks müssen sich wegen Behinderung der Justiz vor Gericht verantworten, so die britische Generalstaatsanwaltschaft in London. Außerdem sollen vier Mitarbeiter von Rebekah
Brooks angeklagt werden.

Mit Blick auf alle sechs Angeklagten gebe es genug
Beweismaterial für eine Verurteilung, erklärte Alison Levitt von der Staatsanwaltschaft. Eine
Verfolgung der Fälle sei im öffentlichen Interesse.

Brooks war Chefredakteurin des mittlerweile eingestellten Skandalblattes “News
of the World”, das zum Medienimperium von Rupert Murdoch gehörte. 2009 stieg sie zur Vorstandschefin der Murdoch-Zeitungsholding News International auf.

Auf dem Höhepunkt des Medienskandals um abgehörte Telefone, Polizei-Bestechung und weitere illegale Recherchemethoden bei Murdoch-Zeitungen trat sie im Juli 2011 zurück. Sie war zweimal festgenommen worden und ist derzeit auf Kaution auf freiem Fuß.