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Auf Wiedersehen Athen?

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Auf Wiedersehen Athen?

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Am 17. Juni wird in Griechenland erneut ein neues Parlament gewählt – und dabei dürfte es vor allem um den Verbleib des Landes in der Eurozone gehen. Die Angst vor einem Ansturm auf duie Banken und das Finanzsystem wächst, auch wenn sich Frankreichs neuer Präsident Francois Hollande und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Verbleib des Landes in der Eurozone ausgesprochen haben.

Auf dem Wochenmarkt auf dem Berliner Winterfeldplatz in ein Austritt Griechenlands kein Tabu-Thema mehr: Er mache sich keine Sorgen um die Lage in Griechenland, meint etwa Blumenhämdler Rudi Kapula. Wenn die Griechen nicht in der Lage seien, mit dem Euro umzugehen, müssten sie halt gehen, so einfach sei das. Auch Gemüsehändlerin Christine Neuendorf ist dieser Meinung. Man gebe den Griechen immer mehr Geld und bekommen nichts zurück. Hier müsse man hart arbeiten, hohe Steuern zahlen und niemand frage danach, ob man das auch wolle.

Den griechischen Banken wird jetzt zunächst mit 18 Milliarden Euro aus dem neuen Rettungspaket von EU und IWF unter die Arme gegriffen. Ohne weitere internationale Hilfen ist das Land allerdings zwei Wochen nach dem 17. Juni pleite.