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DSK: Schadenersatzforderungen gegen Diallo

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DSK: Schadenersatzforderungen gegen Diallo

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Dominique Strauss-Kahn holt zum Gegenschlag aus: Genau ein Jahr nach seiner Festnahme hat der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds das Zimmermädchen wegen Falschaussage angezeigt. Diese habe vorsätztlich gelogen, Strauss-Kahn habe sie sexuell belästigt. Sie habe ihm absichtlich emotionale Schmerzen zufügen wollen.

Strauss-Kahn, der vor dem Skandal als möglicher neuer Präsident Frankreichs im Gespräch war, fordert einen Schadenersatz in Höhe von mindestens einer Million Dollar.

Nafissatou Diallo hatte ihm sadistische und gewaltsame sexuelle Nötigung vorgeworfen. Er war Gast im Hotel, in dem sie als Zimmermädchen arbeitete. Strauss-Kahn sprach hingegen von einem gegenseitigen Einverständnis.

Angesichts der Vorwürfe nahm die New Yorker Polizei den damaligen IWF-Chef vor einem Jahr fest, ihm wurde der Prozess gemacht.

Das Strafverfahren wurde am 23. August beendet. Der Richter hatte Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens, das wiederholt über mehrere Details ihres Lebens gelogen hatte.