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Athen: Übergangsregierung nimmt die Arbeit auf

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Athen: Übergangsregierung nimmt die Arbeit auf

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Die griechische Interimsregierung ist am Morgen in Athen vereidigt worden. Bereits am Vorabend hatte Ministerpräsident Panagiotis Pikrammenos seinen Amtseid abgelegt. Das aus 17 Mitgliedern bestehende Kabinett soll das Land bis zu den Wahlen am 17. Juni führen – allerdings ohne viel bewegen zu können. Neue Gesetze können nicht verabschiedet werden, der Staatsapparat wird nur in Notfällen mobilisiert. Hauptaufgabe der Regierung wird es sein, für einen reibungslosen Ablauf des Urnengangs zu sorgen.

Der Ansturm auf die griechischen Banken hält unterdessen an. Zwar gibt es noch keine langen Schlangen vor den Kassenschaltern, aber allein am Montag sollen die Griechen nach Medieninformationen knapp 900 Millionen Euro abgehoben haben, um das Geld entweder daheim zu lagern oder auf ausländische Konten zu überweisen. Eine kritische Situation für die Banken, zumal die EZB die Refinanzierung mehrerer angeschlagener griechischer Geldhäuser eingestellt hat.