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Das soziale Netzwerk Facebook hat den größten Börsengang eines Internet-Unternehmens aller Zeiten hingelegt: Für insgesamt 16 Milliarden Dollar wurden am Donnerstagabend Anteilsscheine verkauft, das Stück zu 38 Dollar, am oberen Ende der anvisierten Preisspanne.

An diesem Freitag wird die Aktie erstmals an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt. Wobei die Analysten mit einer weiteren Kurssteigerung rechnen: Angesichts der Nachfrage der vergangenen Wochen müsse man kein Genie sein, um vorherzusagen, dass der Wert wahrscheinlich zum Börsenstart in die Höhe schnellen werde. Die kurzfristigen Aktionen am Markt würden aber eher von Emotion getrieben sein, wiegelt Analyst Arvind Bhatia ab.

Wegen der großen Nachfrage weitere das vor acht Jahren gegründete Unternehmen seinen Börsengang mehrfach aus.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will aus der kalifornischen Firmenzentrale heraus die Glocke zum Nasdaq-Handelsbeginn läuten. Er verkaufte einen Teil seiner Anteilsscheine im Wert von gut einer Millarde Dollar, behielt aber weitere Aktien im Wert von gut 19 Milliarden Dollar.

Facebook ist durch seine hohe Nutzerzahl für die Werbeindustrie interessant. Doch wachsen Zweifel, ob dies künftig auch so bleibt, da immer mehr Menschen das Netzwerk auf Smartphones nutzen, auf deren Displays kaum Werbung zu sehen ist.

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