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Beben in Italien: Deutsche Frau unter den Todesopfern

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Beben in Italien: Deutsche Frau unter den Todesopfern

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Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat im Norden Italiens mindestens fünf Menschen das Leben gekostet.

Am frühen Morgen bebte in der Region Emilia-Romagna 20 Sekunden lang die Erde. Laut dem öffentlichen Fernsehsender Rai gab es rund 50 Verletzte.

Zwei Arbeiter wurden unter den Trümmern einer Keramikfabrik nahe des Ortes Ferrera begraben – sie konnten nur noch tot geborgen werden. Unter den Todesopfern ist auch eine Deutsche: die 37-Jährige starb aus zunächst ungeklärten Gründen, möglicherweise habe Panik ihren Tod verursacht.

Das Epizentrum des Bebens lag in der Po-Ebene in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern, die Erdstöße seien in ganz Norditalien zu spüren gewesen.

Zahlreiche Häuser stürzten ein, auch historische Bauten wurden beschädigt, darunter ein Kirchturm im Ort San Felice. Menschen rannten in Panik im Schlafanzug auf die Straße. Aus Angst vor Nachbeben wagten sich viele nicht mehr in ihre Häuser zurück.