Eilmeldung

Eilmeldung

Nachbeben in Norditalien

Sie lesen gerade:

Nachbeben in Norditalien

Schriftgrösse Aa Aa

Nach dem heftigen Erdbeben im Norden Italiens kommen die Einwohner der betroffenen Gebiete nicht zur Ruhe. Am Sonntag erschütterten mehrere Nachbeben die Region.

Zuvor hatten Erdstößte der Stärke 6,0 die Einwohner von Ferrara, Bologna und Mantua in Panik versetzt. Ausläufer waren noch bis an die französische und slowenische Grenze zu spüren. Die Folgen des Bebens, dessen Epizentrum in der Poebene bei Modena lag, foderten Medienberichten zufolge bisher mindestens 7 Tote. Dutzende Bewohner wurden verletzt. In Finale Emilia zog sich ein ein Feuerwehrmann beim Bergungsarbeiten schwere Verletzungen zu.

Nach ersten Schätzungen verloren mit dem Beben mindestens 3000 Menschen ihr Heim. Die Obdachlosen werden nun in Sporthallen, Pensionen und Zelten untergebracht.

Das italienische Kulturministerium sprach in einer Erklärung von “großen Schäden am Kulturerbe”. Allein die betroffene Region um die Stadt Ferrara zählt zum Weltkulturerbe der Unesco. An zahlreichen Burgen, Palästen und Kirchen entstand erheblicher Sachschaden.

Das Beben war etwa so stark wie das von Aquila im Jahr 2009. Bis heute sind Teile des historischen Stadtkerns gesperrt, der Wiederaufbau stagniert.