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Nach dem Gipfel: Proteste gegen Obama

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Nach dem Gipfel: Proteste gegen Obama

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Der NATO-Gipfel in Chicago ist vorüber, die Staatschefs abgereist und auch der Großteil der Anti-Kriegsdemonstranten ist nicht mehr vor Ort.

Nur wenige hundert Aktivisten protestierten weiter, nun vor Barack Obamas Wahlkampfzentrale, die sich ebenfalls in Chicago befindet. Denn mit dem Präsidenten haben sie noch eine Rechnung offen. Die Demonstranten fühlen sich von ihm und seiner Politik der letzten drei Jahre betrogen: “Dieser Dialog über Hoffnung und Wandel war in seinem Wahlkampf so zentral. Und doch ist letztlich davon so wenig umgesetzt worden”, sagt ein junger Mann. “Und nun sehen wir diese Unsummen, die für Sicherheit und für diverse Kriege ausgegeben werden.”

Die Stimmung vor Ort blieb friedlich. Während des NATO-Gipfels selbst war es zu teils gewaltätigen Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen. Nach Polizeiangaben hatten rund 3000 Menschen gegen die Rüstungsvorhaben der NATO protestiert, Organisatoren sprachen von bis zu 15.000 Teilnehmern.