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Anschlag auf Mädchenschule in Afghanistan

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Anschlag auf Mädchenschule in Afghanistan

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Mehr als 100 Schülerinnen und drei Lehrerinnen sind im Norden Afghanistans mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht worden. Sie hatten offenbar giftiges Gas in der Schule eingeatmet.

Die Polizei geht von einem Anschlag der Taliban aus. Ihr Ziel sei es Angst zu verbreiten, damit die Familien ihre Töchter nicht mehr zur Schule schicken.

Ein Mädchen erzählt, dass eine Schülerin ohnmächtig wurde. Sie dachten, dass das Wasser vergiftet worden war.

Es ist nicht der erste Angriff dieser Art. In der Provinz Takhar wurden bereits im vergangenen Monat 150 Schülerinnen vergiftet.

Der afghanische Bildungsminister sagte vor kurzem, dass in 11 Provinzen, die unter dem Einfluss der Taliban stehen, mehr als 500 Schulen geschlossen wurden.