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Facebooks Börsen-Blamage dauert an

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Die Achterbahnfahrt der Facebook-Aktie geht weiter. Tagelang ging’s im Nasdaq nach unten. Jetzt konnte sich der schwer gebeutelte Titel leicht erholen, allerdings liegt er nach wie vor deutlich unter seinem Startwert.

Am Freitag war das Papier zu einem Stückpreis von 38 Dollar ausgegeben worden, kurz darauf begann der Absturz. Bis Dienstag verlor die Aktie 18 Prozent ihres Werts, kurzzeitig kratzte sie an der 29-Dollar-Marke, bevor sie jetzt auf rund 32 Dollar anzog.

Der Finanzexperte Hugh Johnson: “Dies ist ein Prozess. Das Vertrauen vieler Facebook-Aktionäre ist etwas erschüttert worden. Manche von ihnen werden ihre Anteile reduzieren. Wir erleben also eine Art Schleif-Prozess, bei dem es darum geht, die schwachen Aktionäre loszuwerden.”

Derweil steht Facebook neben dem blamablen Start auch juristischer Ärger ins Haus. Banken wir Morgan Stanley sollen vor dem Börsengang heimlich ihre Gewinnprognosen gesenkt haben. Und so mehren sich nun die Beschwerden von Anlegern, eine Anwaltskanzlei hat Klage eingereicht und auch die US-Börsenaufsicht hat Fragen. Facebook und den Alteigentümern hatte der Börsengang satte 16 Milliarden Dollar in die Taschen gespült.