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Ägyptens Kopten fürchten erneut Sieg der Islamisten

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Ägyptens Kopten fürchten erneut Sieg der Islamisten

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Wie schneiden die Islamisten bei der Präsidentschaftswahl ab? Diese Frage treibt in Ägypten auch die Kopten um, die christliche Minderheit, die sich schon zu Mubarak-Zeiten diskriminiert fühlte. Und die jetzt den Umschwung hin zu einem religiösen Staat fürchtet. Schon bei der Parlamentswahl siegten die Islamisten.

“Die Kopten fürchten die islamistische Strömung. Die Islamisten haben im Parlament und im Schura-Rat, dem Oberhaus, gesiegt. Die Präsidentschaftswahl überlassen sie jetzt einem Liberalen”, wägt eine Ägypterin ab. “Alle Leute fürchten die Islamisten, denn die sind ultraextremistisch”, meint eine andere.

Viele geben ihre Stimme deshalb lieber einem alten Mubarak-Mitstreiter wie Ahmed Schafik, dem letzten Ministerpräsidenten unter Mubarak.

Die Beobachtung unseres Reporters in Kairo:
“Die Sorge, dass die Islamisten die Präsidentschaftswahl gewinnen, treibt die Kopten dazu, für liberale Kandidaten zu stimmen, um jegliches Risiko zu umgehen, dass die Scharia in Ägypten eingeführt wird.”