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Schuldenkrise: EU setzt auf mehr Wachstum

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Schuldenkrise: EU setzt auf mehr Wachstum

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Im Kampf gegen die Ausweitung der Schuldenkrise will Europa stärker auf Wachstumsinitiativen setzen und Griechenland in der Eurozone halten.

Kontrovers sind bei dem informellen EU-Gipfel am Mittwochabend die von Merkel abgelehnten Eurobonds diskutiert worden, die vor allem Frankreichs Präsident François Hollande einführen will.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi rief die Regierungen in einer Rede in Rom zu einem “mutigen Schritt” auf, um die Zukunft der Euro-Zone zu sichern.

Die EU-Spitzen berieten bei dem sechsstündigen Treffen in Brüssel über eine Reihe möglicher Wachstumsinitiativen. Denn immer mehr EU-Länder rutschen in die Rezession ab, wodurch die Arbeitslosigkeit vielerorts dramatisch steigt.

Beschlüsse will die EU aber erst bei ihrem nächsten regulären Gipfel Ende Juni fassen.

Bis dahin wollen auch Angela Merkel und Francois Hollande zu einer Einigung in ihren strittigen Positionen kommen.

Olaf Bruns, euronews:
Die deutsche Kanzlerin und der französische Präsident haben sich jetzt schon zum dritten Mal in nur einer Woche gesehen, aber längst sind noch nicht alle Konflikte ausgebügelt. Und ob es ihnen gelingt, sich in nur einem Monat bis zum regulären Sommergipfel auf funktionierende Kompromisse zu einigen, ist völlig offen.