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Weniger Kohle vom Staat: Spaniens Kumpel streiken

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Weniger Kohle vom Staat: Spaniens Kumpel streiken

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In Spanien streiken nach Gewerkschaftsangaben tausende Bergarbeiter gegen die drastische Reduzierung der staatlichen Beihilfen. Am Montag hatten sich acht Bergleute auf unbestimmte Zeit in einem Bergwerk in Leon (Nordspanien) eingesperrt.

Um das öffentliche Defizit zu verringern, hat die konservative Regierung die Subventionen um fast zwei Drittel zusammengestrichen.

Das wäre das Ende der Branche, so die Minengewerkschaft, das treibe die Unternehmen in die Pleite.

In Spanien gibt es 40 Zechen, vor allem im Norden des Landes. Mehr als 8.000 Kohlekumpel arbeiten dort. Die Gewerkschaften sehen insgesamt 25.000 Arbeitsplätze in Gefahr.

Spanische Kohle ist teurer als Importkohle – sie macht sechs Prozent der spanischen Energieproduktion aus, schätzen Gewerkschafter.

In den vergangenen 20 Jahren sind im spanischen Bergbau 40 000 Arbeitsplätze verschwunden.

Für Ende Mai sind zwei weitere Streiktage angekündigt.

mit AFP