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Cronenberg-Sohn gibt Regiedebüt in Cannes


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Cronenberg-Sohn gibt Regiedebüt in Cannes

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Der Sohn von “Antiviral”-Cronenberg gibt sein Regiedebüt. Eine düster-paranoidie Vision, eine Endzeit-Geschichte. “Un Certain Regard”. Sein Vater jedenfalls, so sagt Brandon, habe ihn nicht dazu gebracht, einen solchen Film zu machen. “Wir sind eine enge Familie”, sagt er, “und ich habe ein großartiges Verhältnis zu meinem Vater. Dass wir dies miteinander teilen können, das ist wirklich Klasse und sehr emotional für mich.”

David Cronenberg war dabei, als sein Sohn den Film vorstellte. Cronenberg, das ist “The Fly”, das ist “Naked Lunch”, das ist “A History of Violence”. In diesem Jahr ist er in Cannes mit “Cosmopolis” dabei. “Eigentlich wollte ich nicht wegen ihm zum Film”, so der Sohn. “Ich habe eine Menge Leute getroffen, die mir gegenüber Vorurteile hatten, die dachten, ich müsse wissen, wie ich einen Film zu machen und den Spuren meines Vaters zu folgen habe. Ich wollte also lange Zeit nichts damit zu tun haben. Bis ich 24 Jahre alt war. Da dachte ich, das ist doch ein schlechter Grund dafür, etwas nicht zu tun, das mich eigentlich interessiert.”

“Antiviral” spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft, in der sich Fans die Viren ihrer großen Vorbilder injizieren lassen können. So können sie ihrem Star näher sein. Und so kann man als Fan einer Schauspielerin auch gleich ihre Krankheiten am eigenen Leib erfahren. Etwa die von Hannah Geist. Bühne frei für Cronenberg.

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