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"Der Drachen ist eingefangen": Dragon dockt an ISS an

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"Der Drachen ist eingefangen": Dragon dockt an ISS an

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Mission geglückt: Erstmals in der Geschichte hat ein privater Raumfrachter an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Oder besser, er wurde von den Astronauten mit einem Roboterarm eingefangen: In einer langwierigen Prozedur schob sich der unbemannte Frachter an die Station heran, mit etlichen Stopps, vor und zurück, um zu prüfen, ob Kommunikation und Manövriersysteme funktionieren.

Der geglückte Test mit dem “Dragon”, dem “Drachen”, soll der Auftakt sein für eine Reihe von insgesamt 12 Güterflügen für die NASA. “Das Dragon-Team hat wundervolle Arbeit geleistet, indem es Daten verstand, die es zum ersten Mal empfing, und indem es mit uns mehrere Herausforderungen bewältigte”, freut sich die zuständige NASA-Direktorin Holly Ridings.

Das Unternehmen SpaceX bekommt für seine privaten Frachtflüge insgesamt 1,6 Milliarden Dollar von der NASA. Diese will damit unabhängiger von den russischen Frachtern werden.

Rund 500 Kilo Nachschub für die ISS hat der “Dragon” an Bord, auf dem Rückweg nimmt er Müll zur Entsorgung auf die Erde mit. Doch damit nicht genug: Die Trägerrakete beförderte auch Asche des Star-Trek-Schauspielers James Doohan und die von gut dreihundert weiteren Raumfahrtfreaks ins All.