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"Hallo, ich heiße Lesya und lebe in Paris. Könnte ein Boykott von Euro-2012 in der Ukraine durch die EU-Staaten dazu beitragen, die Krise um den Fall von Julia Timoschenko zu lösen? Danke."

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"Hallo, ich heiße Lesya und lebe in Paris. Könnte ein Boykott von Euro-2012 in der Ukraine durch die EU-Staaten dazu beitragen, die Krise um den Fall von Julia Timoschenko zu lösen? Danke."

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Die Antwort von Pawel Kowal, Chef der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen mit der Ukraine:

“Ich denke, ein politischer Boycott von Euro-2012 in der Ukraine könnte ein sehr schlechtes Zeichen für die Gesellschaft der Ukraine sein.

Ich finde, dass wir heutzutage diplomatische Möglichkeiten nutzen müssen, um die politische Krise um den Fall Julia Timoschenko beizulegen.
Und ich glaube, der nächste Schritt könnte eine Diskussion über einen Boykott sein. Denn wir sagen heute, dass ein politischer Boykott von Euro-2012 einen Einfluss haben könnte auf die Lage in der Zeit der Wahlen in der Ukraine im Oktober 2012.

Ein Boykott könnte auch einen besonderen Einfluss auf die Möglichkeit haben, in diesem Jahr ein Assoziierungs-Abkommen zwischen der EU und der Ukraine zu schließen. Ich glaube, alle Verantwortlichen in der Ukraine verstehen, dass wir es mit einer sehr schweren Krise zwischen der EU und der Ukraine zu tun haben, und dass diese Krise die politischen Kontakte zwischen der EU und der Ukraine beeinträchtigen könnte.

Ich glaube, wenn wir von einem Boykott oder einem Zusammenbruch der Beziehungen zwischen Brüssel und Kiew sprechen, besteht die Gefahr, dass wir damit die Gesellschaft der Ukraine beeinflussen. Die jungen Leute in der Ukraine träumen von einem ukrainischen europäischen Weg.”

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