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Blutbad in Al-Hula?

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Blutbad in Al-Hula?

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Regierungstruppen in Syrien halten die Widerstandshochburg Homs weiter unter Beschuss. Der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge kamen allein an diesem Samstag fast ein Dutzend Menschen ums Leben. Zahlen, die sich schwer belegen lassen, da keine ausländischen Journalisten im Land sind.

Außerdem verdichten sich die Hinweise, dass die Assad-Regierung an diesem Freitag ein Blutbad unter Zivilisten verübte. Dabei sind nach Oppositionsangaben mehr als 90 Menschen in Al-Hula getötet worden, unter ihnen zahlreiche Kinder. Viele weitere Bewohner sind auf der Flucht. Der syrische Nationalrat appellierte an den Weltsicherheitsrat, die Situation umgehend zu untersuchen.

Auch die 250 UN-Beobachter im Land machten sich auf dem Weg nach Al-Hula. Ihre Aufgabe ist es, eine Waffenruhe zu überwachen, die nur auf dem Papier existiert. Erschwert wird sie dadurch, dass ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt ist.

In Syrien kämpfen Regierungstruppen gegen Oppositionelle, deren friedliche Proteste stellenweise in einen bewaffneten Aufstand umgeschlagen sind.