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UNO-Beobachter bestätigen viele Tote in Syrien

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UNO-Beobachter bestätigen viele Tote in Syrien

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Bei den Kämpfen um die syrische Stadt Hula sind nach UNO-Angaben fast einhundert Menschen getötet worden. Das teilen die UNO-Beobachter mit,
nachdem sie die Stadt aufgesucht hatten.

Die Beobachter fanden auch Überreste von Geschützmunition. Bei der Schuldfrage halten sie sich aber zurück.

Der Leiter des Beobachtereinsatzes spricht von 32 toten Kindern, die man gefunden habe, dazu viele tote Frauen und Männer. Das, vor allem die Tötung der Kinder, sei ein nicht hinnehmbarer Angriff auf die Zukunft des syrischen Volks, sagt der norwegische General Robert Mood – wer auch immer angefangen oder reagiert oder sich daran beteiligt habe.

Für Syriens Oppositionelle ist die Lage klar: Die Regierung hat Hula beschießen und in der Stadt selbst ein Blutbad veranstalten lassen.

Die Machthaber zeigen aber zum Teil die gleichen Bilder: Sie bestreiten jede Schuld und machen nicht näher benannte terroristische Gruppen verantwortlich.