Eilmeldung

Eilmeldung

Geiselübergabe im kolumbianischen Dschungel

Sie lesen gerade:

Geiselübergabe im kolumbianischen Dschungel

Schriftgrösse Aa Aa

Der erste Lebensbeweis des in Kolumbien verschleppten Journalisten Roméo Langlois: In einem Video zeigte sich der Franzose bei guter Gesundheit. Eine Schussverletzung an seinem Arm war offenbar behandelt worden.

Seine Entführer von der linksgerichteten FARC-Guerilla hatten den Film einem kolumbianischen Fernsehsender zugespielt. Zwei Tage, bevor Langlois im Dschungel frei gelassen werden soll.
Die FARC hatte den Reporter vor einem Monat im Süden des Landes verschleppt. Dieser wollte eine Reportage über einen Anti-Drogen-Einsatz drehen.

Kolumbiens Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzón, erklärte, “wir arbeiten zusammen mit der Regierung in Paris und dem Roten Kreuz an der schnellen Übergabe des französischen Journalisten Roméo Langlois.”

Die kolumbianische Armee verpflichtete sich dazu, von Dienstag Abend an für anderthalb Tage die Waffen niederzulegen. Eine Bedingung der FARC für die Übergabe von Langlois. Welche weiteren Zugeständnisse die Regierung in Bogotá gemacht hat, ist nicht bekannt.