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Spanien: Bankia-Aktien brechen ein

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Spanien: Bankia-Aktien brechen ein

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Das angeschlagene spanische Geldinstitut Bankia ist drei Tage nach der Vorlage seines Rettungsplans mit massiven Verlusten in den Handel gestartet. Der Aktienkurs brach um fast 29 Prozent ein.

Die viertgrößte Bank Spaniens benötigt Milliardenhilfen, um wieder auf die Beine zu kommen. Insgesamt muss der Staat mehr als 23 Milliarden Euro für die Bankia-Sanierung aufbringen.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s stufte insgesamt fünf spanische Geldhäuser herab.

Der spanische Bankensektor ist von der Immobilienkrise geschwächt und gilt als Achillesferse des Landes im Kampf gegen die Schuldenkrise.

Nach den schweren Verlusten bei Bankia wächst die Sorge, dass Spanien auf europäische Hilfen angewiesen sein könnte.