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UN-Bericht: Ruanda unterstützt Gewalt im Kongo

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UN-Bericht: Ruanda unterstützt Gewalt im Kongo

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Das ostafrikanische Ruanda versorgt die Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo offenbar mit Kämpfern und Waffen. Das geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervor. Ehemalige Rebellen enthüllten, die ruandische Regierung habe sie rekrutiert und trainiert, ihnen Waffen gegeben und sie dann über die Grenze ins Nachbarland geschickt.

Ruanda dementierte und erklärte der Bericht bestehe aus Lügen.

Im Osten des Kongos ist die Gewalt wieder aufgeflammt. Regierungstruppen kämpfen
dabei gegen Anhänger des früheren Rebellenführers Bosco Ntaganda.

Die Leidtragenden der Kämpfe sind die Zivilisten. Mehrere Dörfer wurden geplündert und zum Teil niedergebrannt. Im Dorf Bunyakiri sind bei einem Angriff der Rebellen 16 Menschen getötet worden. Augenzeugen zufolge seien die Männer aus Ruanda gewesen, ihr Akzent habe sie verraten.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund 100.000 Menschen in der Region auf der Flucht, Tausende suchen Schutz in Ruanda und Uganda.