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Fukushima: Radioaktivität in Thunfisch an US-Küste

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Fukushima: Radioaktivität in Thunfisch an US-Küste

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Vor der Küste Kaliforniens ist den Fischern radioaktiv verseuchter Blauflossen-Thunfisch ins Netz gegangen. Die radioaktiven Stoffe stammen nach Angaben der Forscher von der Reaktorkatastrophe in Fukushima.

Experten zufolge ist das nachgewiesene
Cäsium-137 jedoch in nur sehr geringer Menge vorhanden. Der Verzehr des Fisches sei von daher für Menschen nicht schädlich.

Der Leiter des japanischen Kabinettssekretariats, Osamu Fujimura, erklärte: “Wir haben die Studie über diese Thunfische vor der südlichen Küste Kaliforniens noch nicht erhalten. Wir werden uns mit der Überwachung der internationalen Fischbestände und des Fangs befassen. Doch zuerst müssen wir mehr Informationen zusammentragen, bevor wir dieses Problem angehen können.”

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die verseuchten Blauflossen-Thunfische die japanischen Gewässer rund einen Monat nach der
Nuklearkatastrophe von Fukushima verlassen hatten.