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Blackberry-Hersteller hofft auf Hilfe von Bankern

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Blackberry-Hersteller hofft auf Hilfe von Bankern

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Der angeschlagene Blackberry-Hersteller RIM setzt nun auf Hilfe von außen: Banker von JP Morgan Chase sowie der Royal Bank of Canada sollen dem Konzern wieder auf die Beine helfen. Wie genau das vor sich gehen soll, ist noch unklar. Möglicherweise soll es neue Kooperationen geben, und sogar über einen Verkauf war zuletzt spekuliert worden.

Tatsächlich sieht es für RIM düster aus. Nach einer Verlustwarnung für das erste Quartal stürzte die Aktie erneut um mehr als 10 Prozent ab. In den vergangenen 12 Monaten hatte sie bereits rund 80 Prozent an Wert verloren und liegt nun so tief wie seit acht Jahren nicht mehr.

RIM leidet vor allem unter der starken Konkurrenz: dem iPhone von Apple und den Android-Smartphones. Auf den Blackberrys lastet ein gewaltiger Preisdruck, die Verkäufe sind rückläufig. Besonders bedenklich: Selbst viele frühere Unternehmens-Stammkunden wechseln vom Blackberry zu einem Konkurrenzprodukt.