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Rote Karte gegen Prostitution vor Fussball-EM

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Rote Karte gegen Prostitution vor Fussball-EM

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Europa-Parlamentarier aller Fraktionen haben vor einer Zunahme der Prostitution während der bevorstehenden Fussball-Europameisterschaft gewarnt.

Grund zur Sorge gebe es diesbezüglich prinzipiell bei jeder grossen Sportveranstaltung, so die Abgeordneten in einer Erklärung.

Nicht nur das Turnier in Polen und der Ukraine stünde in ihrem Fokus, sondern auch die diesjährigen Olympischen Sommerspiele in London.

“Eine Sportveranstaltung zieht jede Menge Männer an”, so Mikael Gustafsson von den europäischen Grünen, “für die Sex-Industrie ist das ein gefundenes Fressen, um ein gutes Geschäft zu machen.”

Auch durch einen Video-Clip soll auf das Thema aufmerksam gemacht werden, käuflichem Sex soll als Form der Gewalt gegen Frauen die rote Karte gezeigt werden unter dem Motto “Sei sportlich, sei fair, sag nein zu Prostitution”.

Bei der Aktion dabei war unsere Brüsseler Korrespondentin Raquel Garcia Alvarez. Sie sagt: “Bei den Olympischen Spielen von Athen konnte man nicht nur sehen, dass Prostitution, sondern auch die Zahl der AIDS-Infizierungen zugenommen hat. Es ist zu fürchten, dass dies auch in Polen und der Ukraine der Fall sein wird. Mit dem Protest der Parlamentarier soll auf dieses Problem aufmerksam gemacht werden.”