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Syrien will Tötung von Zivilisten untersuchen

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Syrien will Tötung von Zivilisten untersuchen

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Beobachter der Vereinten Nationen in Syrien haben ein erneutes Massaker bestätigt. Die UN-Mission erklärte, nahe der Stadt Deir al-Sur seien die gefesselten Leichen von 13 Männern gefunden worden, von denen einige offenbar aus nächster Nähe durch Kopfschüsse getötet wurden.

In New York diskutierte der UN-Sicherheitsrat die Tötung von mehr als hundert Zivilisten, 50 von ihnen Kinder, in der vergangenen Woche. Der syrische UN-Gesandte versprach eine Untersuchung: “Wir haben eine nationale Ermittlungskommission eingerichtet, der von der Regierung und vom Präsidenten aufgetragen wurde, innerhalb von drei Tagen zu einem Ergebnis zu kommen. Wir reden nicht von drei Monaten oder drei Jahren sondern von drei Tagen. Diejenigen, die diese Gräueltaten begangen haben, werden nach syrischem Recht zur Rechenschaft gezogen werden.”

Mittlerweile sind UN-Beobachter am Ort des Blutbads in der Stadt al-Hula eingetroffen, um Fakten über die Tötung der Zivilisten zusammenzutragen. Doch ein UN-Sprecher räumte ein, die dortige Bevölkerung wolle Schutz, nicht nur eine Bestandsaufnahme.