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"Der Rosenkavalier" in Florenz


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"Der Rosenkavalier" in Florenz

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Der Rosenkavalier von Richard Strauss eröffnet die neue Spielzeit im Teatro del Maggio Fiorentino in Florenz.

Eine romantische Liebesgeschichte aus Wien vom Beginn des 18. Jahrhunderts, der Hauptcharakter darin, die Fürstin Werdenberg eine Enddreißigerin,
die tieftraurig Abschied von ihrem erst 17-jährigen jungen Liebhaber Octavian nimmt.

Sopran Angela Denoke verkörpert die Rolle seit vielen, vielen Jahren:“Das interessante an dieser Rolle ist, dass man sie in jedem Alter etwas anders betrachtet.weil man selber im Leben anders steht.”

Sopran Angela Denoke:“Jetzt, wo ich älter geworden bin, denke ich mehr über das Leben und das weitere Leben nach, also auch möglicherweise über den Tod.Man denkt mehr darüber nach, dass das Leben endlich ist.Früher hat man das mehr von einer Distanz betrachtet.Ich glaube eher, dass ich einfach näher an diese Rolle herangerückt bin und das ist sehr schön weil man dann einfach noch tiefer in diese Geschichte eintauchen kann.”

Wenn Angela ihre Rolle schon oft gesungen hat, so war es für den renommierten indischen Dirigenten Zubin Mehta der erste Rosenkavalier, also: ERSTER Rosenkavalier,- das bedeutet nicht, dass ich überhaupt nicht gewusst hätte, worum es geht. Ich kannte die Partitur und habe das Werk seit 1964, als ich in Wien studiert habe unzählige Male gehört.”

Zubin Mehta:“Walzer sind die Sprache Wiens dabei gibt es in keiner anderen Strauss-Oper Walzer. Er drückt sich hier also höchstselbst aus. Egal ob er positive oder negative Charaktäre vorstellt, jeder tut es mit einem Walzer.”

Zubin Mehta: “Wien hielt viel Neues für mich parat: es war ein Kulturschock! Und dann auch noch der erste Schnee!! Ich bin eines morgens aufgewacht und alles war weiß. Der größte Schock für mich: die Wiener Philharmoniker im Musikverein zu hören”

Zubin Mehta:“Daran kann ich mich nicht erinnern: das erste Mal, das ich überhaupt Musik gehört habe. Mein Vater machte sie meist schon an, bevor ich aufgestanden bin. Musik war für mich die erste Sprache.”

Zubin Mehta:“Ich habe Träume: Ich träume, das meine Heimat Kaschmir eines Tages in Harmonie leben wird. Das sie dort eine Lösung finden werden, friedlich zusammen zu leben. Das beide Seiten sagen werden: lasst uns Freunde sein. Gerne würde ich einmal mit einem Orchester Kaschmir besuchen und für Hindus wie Muslime gleichermaßen spielen. Das wäre ein Traum!”

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