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Erdbeben: Norditalien krempelt die Ärmel hoch

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Erdbeben: Norditalien krempelt die Ärmel hoch

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17 Tote, Hunderte Verletzte und Schäden in Milliardenhöhe – das ist die Bilanz des Erdbebens in Norditalien. Immer wieder bebt die Erde, der Albtraum für viele Menschen in der Region Emilia-Romagna scheint kein Ende zu nehmen.

Es kommen schwere Zeiten auf sie zu, allein in der Provinz Modena wurden 95 Prozent der Werkshallen beschädigt, 20.000 Menschen verloren ihre Arbeit.
Viele der Fabriken waren nicht erdbebensicher.

Emilio Contini steht vor den Trümmern seines Unternehmens Artech: “Letzte Nacht habe ich mich gefragt: ‘Was nun?’ Nicht zum ersten Mal muss ich wieder von vorn anfangen. Wir haben nicht damit gerechnet. Wir waren zuversichtlich und dachten, dass wir ein gewisses Level erreicht haben. Doch jetzt ist alles zusammengestürzt und wir müssen von vorn anfangen. Wir schauen uns unsere Kinder an und ziehen daraus neue Kraft.”

Die italienische Regierung will vorerst zwei Milliarden Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung stellen.

Nach Angaben von Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso ist auch die Europäische Union bereit, Italien nach dem Erdbeben unter die Arme zu greifen.