Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Norditalien: Was schreckt mehr - Nachbeben oder ein Verlust des Arbeitsplatzes?


Italien

Norditalien: Was schreckt mehr - Nachbeben oder ein Verlust des Arbeitsplatzes?

Zeit der Nachbeben und der Schadensbilanz in Italiens Erdbebenregion: Soweit bekannt, hat das zweite Beben in neun Tagen 17 Menschenleben gekostet, Hunderte wurden verletzt, mindestens 14 000 obdachlos – Tendenz steigend, denn es kann Monate dauern, bis sich der Untergrund wieder beruhigt.

Riccardo Conte vom Zivilschutz in Mirandola:

“Wir haben das Zeltlager am Samstag mit 63 Personen geöffnet. Am nächsten Tag waren es schon 200 Menschen. Nach dem neuen Beben sind wir bei 237 angekommen.”

Tagesgespräch sind zwei widersprüchliche Ängste: vor Nachbeben und vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, wenn man die erste Angst nicht überwindet.

Giovanna Gentile, obdachlos:

“Im Zelt geht es uns gut. Aber die Angst vor dem Beben bleibt. Meine Tochter hat in der Fabrik gearbeitet, die zusammengefallen ist. Drin suchen sie immer noch nach Leuten. Sie ist außer Gefahr.”

Versicherungen schätzen die Sachschäden auf 700 Millionen Euro.

Die Regierung erhöht für den Wiederaufbau der Region die Benzinsteuer um zwei Cent.

mit dpa, Reuters, AP

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

welt

Wichtiges Signal für Europas Sparkurs: Irland stimmt über den Fiskalpakt ab