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Keine Entspannung am US-Arbeitsmarkt

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Keine Entspannung am US-Arbeitsmarkt

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Die Arbeitslosenzahlen in den USA bleiben besorgniserregend. Im Mai fiel der Beschäftigungszuwachs laut dem US-Arbeitsministerium weit schwächer aus als erwartet: Außerhalb der Landwirtschaft waren nur um knapp 70.000 Menschen mehr beschäftigt als einen Monat zuvor. Ökonomen waren im Vorfeld von einem Plus von 150.000 ausgegangen. Damit stieg auch die Arbeitslosenquote wieder an: von 8,1 auf 8,2 Prozent. In den vergangenen zwei Monaten war die Quote leicht gesunken, nun sieht es so aus, als habe diese positive Entwicklung schon wieder ein Ende genommen.

Bereits einen Tag zuvor war bekannt geworden, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal mehr Tempo verlor als bislang angenommen. Die Schwäche der US-Industrie ist laut Experten vor allem auf die anhaltende Eurokrise und die Wachstumsverlangsamung in China zurückzuführen. Auch die privaten Konsumausgaben legten weniger stark zu als erwartet. Ein Alarmzeichen für die größte Volkswirtschaft der Welt: Schließlich trägt der Privatkonsum fast 70 Prozent zur US-Wirtschaftsleistung bei.